Neue Auswertung: Zahlen zur Kerosin-Krise zeigen, welche Airlines wackeln
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Der Nahost-Krieg treibt die Kerosinpreise spürbar in die Höhe. Eine aktuelle Auswertung zeigt, welche Fluggesellschaften Stabilität signalisieren und wo sie gegebenenfalls kürzen könnten.
Reisende in Europa müssen infolge des Kriegs im Nahen Osten, der die Kerosinpreise deutlich nach oben treibt, mit möglichen Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr rechnen. Wie die „Daily Mail“ berichtet, zeigt eine Auswertung des Datenanbieters My Flight Path erhebliche Unterschiede zwischen den Fluggesellschaften: Einige Airlines sind gegen weitere Kostensteigerungen gut abgesichert, andere verfügen nur über begrenzte Reserven.
An der Spitze der Rangliste steht demnach Jet2. Die Airline gilt als besonders robust, weil ein großer Teil des benötigten Kerosins für das Jahr 2026 bereits zu festen Konditionen eingekauft wurde und der Sommerflugplan ohne Änderungen bestehen bleibt. Auch Ryanair, easyJet und Tui haben einen Großteil ihres Treibstoffbedarfs langfristig gesichert und sehen derzeit keine umfassenden Streichungen vor.
Deutlich angespannter ist die Lage laut Index bei Air France-KLM, Wizz Air, British Airways, Lufthansa und Norwegian. Sie gelten nur als „mäßig geschützt“: Zwar existieren teils umfangreiche Absicherungsstrategien, dennoch mussten diese Anbieter auf bestimmten Strecken bereits ihr Angebot reduzieren oder verfügen über geringere finanzielle Spielräume.
Besonders stark belastet ist Turkish Airlines. Die Gesellschaft sichert nur einen relativ kleinen Teil ihres Kerosinverbrauchs ab und hat bereits mehr als 20 internationale Verbindungen sowie über 100 wöchentliche Flüge aus dem Programm genommen.
Fachleute empfehlen Fluggästen, sich vor der Buchung gezielt über aktuelle Änderungen im Flugplan zu informieren und nach Möglichkeit flexible Tarife oder Pauschalreisen mit umfassendem Absicherungspaket zu wählen.
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Trotzdem bleibt bei vielen Flughäfen die Sorge bestehen. Wie die „Welt am Sonntag“ berichtet, warnen deutsche Flughäfen vor den massiven Folgen der Kerosin-Knappheit für den Sommerflugplan. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, sagte dem Blatt: „Es ist zu befürchten, dass vor allem bei Low-Cost-Airlines und auf touristisch weniger bedeutsamen Strecken weitere Flüge gestrichen werden.“
Im schlimmsten Fall drohe an einzelnen Standorten ein Kapazitätseinbruch von zehn Prozent. Hochgerechnet könnten bis zu 20 Millionen Fluggäste betroffen sein, so die „Welt am Sonntag“. Einige Ziele würden dann gar nicht mehr angeflogen, andere nur noch selten und zu höheren Preisen.
FOCUS
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