Marlene Dietrich, Prince + Co. : 11 Stars, die durch ihren Stil gesellschaftliche Konventionen brachen

Das Frauen Hosen tragen und Männer Röcke, mag uns heutzutage selbstverständlich vorkommen, war es aber noch vor wenigen Jahren nicht, sondern stellte einen Bruch mit geltenden Normen dar. Allen voran ist Marlene Dietrich in den 30er-Jahren mutig vorangegangen und hat sich die männlich konnotierten Accessoires wie Zigarette und Zylinder zu eigen gemacht. Im Frack hat sie die Gesellschaft herausgefordert: Mit Erfolg. Bis heute ist ihr unverkennbarer, androgyner Stil geschichtsträchtig.
Mode, die Geschlechterrollen herausfordertIn der Geschichte der LGBTQAI+-Bewegung haben ikonische Looks von prominenten Personen immer wieder dazu beigetragen, Vorstellungen von Geschlechtern, Identität und Sexualität neu zu verhandeln. Im Juni, dem Pride Month, blicken wir auf elf Fashion-Momente zurück, die Konventionen auf den Kopf gestellt haben. Queere Ikonen wie Madonna und Prince dürfen dabei nicht fehlen. Madonna durch ihren mutigen Umgang mit ihrer eigenen Sexualität und Prince durch seine Bühnenoutfits. Auf Genderklischees haben beide gepfiffen und getragen, was ihnen Laune bereitet hat. Dank ihnen ist es völlig normal, das Männer High Heels tragen und Frauen in Bustiers oder Bralettes auf die Straße gehen.
Aber nicht nur die beiden gehören zu den Vorreitern, was genderübergreifende Mode anbelangt. Gerade an Personen wie Harry Styles und Lil Nas X ist erkennbar, dass Modeentscheidungen auch heute noch zu Schlagzeilen führen können und das wir noch längst nicht in einer liberalen und freien Gesellschaft angekommen sind, in der Menschen tragen können, was sie wollen. In unserer Galerie wollen wir darauf aufmerksam machen, wie wirksam unsere Kleidung als Sprachrohr sein kann und wie schnell wir gesellschaftliche Konventionen damit herausfordern können. Und das Wichtigste: Die Geschichte zeigt, dass gerade diese kleinen Provokationen zum Umschwung und zum Umdenken beitragen können.
Brigitte
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