Indoktrination in der ZPAF-Galerie

Die gezeigten Werke sind bewusst in Schwarz-Weiß gehalten – dies scheinen die Lieblingsfarben des Künstlers zu sein. Foto: Krzysztof ŻURAWSKI
Wie viele von uns achten beim Spaziergang durch die Stadt auf die Signale anonymer Orte, die in Wirklichkeit die Kontrollzentren der Welt sind? Wir gehen gleichgültig an diesen Botschaften vorbei, weil sie so tief in unseren Alltag eingeflossen sind. Wie viele lesen diese Signale und können sie weitergeben? Nur wenige. Ohrim Sergei gehört sicherlich dazu.
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Ohrim Sergey ist das Pseudonym eines Künstlers, der in Rokytne in der Ukraine (Region Polesien) geboren und aufgewachsen ist. Er studierte Psychologie in Riwne. 2016 wanderte er nach Polen aus und ließ sich dauerhaft in Stettin nieder.
Hier arbeitet er und geht seinem Hobby, der Fotografie, nach. Er ist Mitglied der Fotografischen Gesellschaft Stettin, wo er Meister der Fotografie wie Zbigniew Wróblewski, Andrzej „Graba“ Grabowiecki, Janusz Szałański, Jacek Fijałkowski und Sergiusz Sachno kennenlernte. Er sagt, sie hätten ihm eine andere Perspektive auf die Welt und die Fähigkeit vermittelt, das Unfassbare wahrzunehmen.
In seiner zweiten Einzelausstellung dieses Jahres präsentiert er die Ergebnisse seines Schaffens. Die Ausstellung kreist um drei Hauptthemen: Religion, Antennen und Schaufensterpuppen. Der Künstler beabsichtigte, mit dem gesamten Werk eine Form der Gehirnwäsche zu schaffen. Und genau das ist der Titel der Ausstellung: Indoktrination.
Die präsentierten Werke sind bewusst in Schwarz-Weiß gehalten – offenbar die Lieblingsfarben des Künstlers. Ohrim Sergey entnimmt dem urbanen Chaos verschiedene Reize und ordnet sie zu einem logischen Ganzen an, wodurch er den Betrachter dazu anregt, die Welt um sich herum mit anderen Augen zu sehen. Die Fotografien werden durch Zitate ergänzt, die sich auf den Ausstellungstitel beziehen.
Die Ausstellung mit dem Titel „Indoktrination“ kann in der ZPAF-Galerie in der Fakultät für Elektrotechnik der Westpommerschen Technischen Universität, Kwietnia 10 26 in Stettin, besichtigt werden.
Krzysztof ŻURAWSKI
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