1. FC Union Berlin: Abwehrtalent soll bei Erzgebirge Aue nächsten Schritt machen

Ein Talent aus Köpenick steht offenbar vor einer Leihe zum FC Erzgebirge Aue. Der Nachwuchsverteidiger soll dort wichtige Spielpraxis sammeln.
Wie gut es manchmal ist, das Trikot für ein paar Monate gegen ein anderes einzutauschen, hat Oluwaseun Ogbemudia erst in der ersten Hälfte dieses Kalenderjahres gezeigt. Beim SV Waldhof Mannheim sammelte der Abwehrspieler des 1. FC Union Berlin reichlich Spielpraxis und kann ab nächster Woche in der Vorbereitung auf die neue Saison voll angreifen.
Laut Berichten der „Bild“ soll sich indes schon der nächste Nachwuchsspieler auf dem Sprung zu einer anderen Station befinden: Leon Prosche. Der Defensivspieler steht wohl unmittelbar vor einer einjährigen Leihe zum FC Erzgebirge Aue, der in die Regionalliga Nordost abgestiegen ist. Erst vor wenigen Wochen hatten die Eisernen den 19-Jährigen mit seinem ersten Profivertrag ausgestattet und damit ein klares Bekenntnis zu seiner langfristigen Perspektive im Verein abgegeben. Nun soll er den nächsten Schritt im Männerfußball machen und regelmäßig Spielpraxis auf höherem Niveau sammeln, um sich anschließend für größere Aufgaben in der Bundesliga mit den Eisernen zu empfehlen.
Der Verteidiger soll bereits auf dem Trainingsgelände des neuen Viertligisten gesichtet worden sein und sogar schon erste Einheiten mit seiner möglichen neuen Mannschaft absolviert haben. Beim Erzgebirge Aue winkt dem ehemaligen U17-Nationalspieler die Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten in der Nordost-Staffel der Regionalliga. Der flexibel einsetzbare Abwehrspieler kann sowohl in der Innenverteidigung als auch als rechter Verteidiger auflaufen und würde damit mehrere Optionen für die Defensive bieten.
Leihe würde in Prosches Entwicklung passenFür die Eisernen würde eine Leihe nach Aue bestens in den eingeschlagenen Entwicklungsplan passen. Prosche zählte in der vergangenen Saison zu den absoluten Leistungsträgern der U19-Mannschaft in Köpenik. Der junge Mann verpasste lediglich eine Partie und überzeugte mit konstant starken Leistungen.
Der Schritt nach Aue könnte ihm nun die Möglichkeit eröffnen, wertvolle Erfahrungen im Herrenfußball zu sammeln und sich unter Wettkampfbedingungen weiterzuentwickeln. Sollte der Wechsel wie erwartet über die Bühne gehen, dürfte Prosche im Anschluss mit deutlich mehr Erfahrung nach Berlin zurückkehren und sich dort für einen Platz im Profikader empfehlen.
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