Trump bezeichnete viele US-Verbündete wegen Handelsfragen als „keine Freunde“.

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Der ehemalige US-Präsident Donald Trump kritisierte Washingtons traditionelle Verbündete scharf und behauptete, viele von ihnen seien keine wahren Freunde der Vereinigten Staaten. In einem Interview mit Fox News erläuterte der Politiker seine Position und wies darauf hin, dass diese Länder sogar noch mehr von den Handelsbeziehungen mit den USA profitierten als China.
Donald Trump, der voraussichtlich der Kandidat der Republikanischen Partei bei den bevorstehenden Wahlen sein wird, hat erneut das Thema der seiner Ansicht nach unfairen Handelsbeziehungen angesprochen, die die Vereinigten Staaten mit wichtigen internationalen Partnern unterhalten.
In einem Interview zu Außen- und Wirtschaftspolitik betonte Trump, dass sich seine Kritik nicht nur auf geopolitische Rivalen, sondern auch auf Länder richte, die traditionell als Washingtons engste Verbündete gelten. Er behauptete, diese Partner würden Handelsabkommen ausnutzen, um sich auf Kosten der Vereinigten Staaten übermäßige wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen.
Der ehemalige Präsident zog einen direkten Vergleich zwischen der Handelspolitik seiner Verbündeten und dem Vorgehen Chinas, das seit vielen Jahren das Hauptziel seiner Handelskriege ist. Trump behauptet, seine Verbündeten hätten sich im Umgang mit amerikanischen Ressourcen als noch effizienter erwiesen.
„Nun ja, viele unserer Verbündeten sind auch nicht unsere Freunde. Unsere Verbündeten haben im Handel mehr von uns profitiert als China, und China hat mehr profitiert“, sagte Trump in einem Interview mit Fox News.
Trumps Erklärung spiegelt seine langjährige Position wider, dass internationale Handelsabkommen und Grundsätze der Lastenverteilung, insbesondere im Verteidigungssektor, überprüft werden müssen.
Die Kritik an Verbündeten wegen Handelsungleichgewichten und unzureichender Finanzierung der gegenseitigen Verteidigung ist einer der Eckpfeiler von Donald Trumps politischer Plattform „America First“.
Während seiner ersten Amtszeit als Präsident (2017–2021) verhängte Trump wiederholt Zölle auf Waren aus verbündeten Ländern, darunter der Europäischen Union, Kanada und Mexiko, und forderte günstigere Bedingungen für amerikanische Produzenten. Er kritisierte zudem regelmäßig die NATO-Staaten für die Nichterfüllung ihrer Verteidigungsausgabenverpflichtungen und drohte mit einem Entzug der amerikanischen Unterstützung für das Bündnis.
Der Vergleich von Verbündeten mit China ist ebenfalls nichts Neues. Die Trump-Regierung führte einen massiven Handelskrieg mit Peking und verhängte milliardenschwere Zölle, um das enorme Handelsdefizit zu reduzieren. Diese Aussage lässt vermuten, dass Trump im Falle seiner Rückkehr ins Weiße Haus die Handelsbeziehungen nicht nur zu Konkurrenten, sondern auch zu den engsten Partnern der USA noch deutlicher hinterfragen könnte.
Zuvor hatte Trump erklärt , dass die Vereinigten Staaten die Ukraine nicht mehr finanziell unterstützen.
mk.ru
