Über die Verwaltung und Benennung der PalaCarnera wird im Stadtrat von Udine diskutiert.

Der Stadtrat von Udine berät heute Nachmittag über den Beschluss der De Toni-Regierung, die Verwaltung des Palasport Carnera-Stadions auszuschreiben. Dabei besteht die Möglichkeit, den Namen der Anlage mit dem eines Sponsors zu verbinden. Allein die Vorstellung, dass der Name des friaulischen Boxers durch den eines potenziellen kommerziellen Partners in den Schatten gestellt werden könnte, hat sowohl bei der Mehrheit als auch bei der Opposition Diskussionen ausgelöst. Die Resolution, die in der heutigen Sitzung um 16:00 Uhr diskutiert werden soll, wurde von Sportstadträtin Chiara Dazzan vorgestellt. Sie erklärte, dass die Anlage bisher direkt von der Gemeinde verwaltet wurde und die APU als alleiniger Konzessionär für die temporäre Nutzung fungierte. Mit dem Aufstieg auf A1 sind neue sportliche und organisatorische Anforderungen entstanden, darunter auch Namensrechte. Die Konzession hat eine Laufzeit von zwei Jahren und ist auf 5,2 Millionen Euro festgelegt. Voraussetzung hierfür ist der Beginn der Projektfinanzierung von PalaCarnera 4.0 in Höhe von 20 Millionen Euro.
Zu den zentralen Themen der heutigen Nachmittagssitzung des Stadtrats von Udine gehören ein vom Rat genehmigter neuer Haushaltsänderungsantrag und eine Änderung der Satzung der Stadtteilräte. Auf der Tagesordnung stehen außerdem ein von Stefano Salmè eingebrachter Änderungsantrag zur Benennung des PalaCarnera-Stadions sowie mehrere Anträge: Einer von Francesca Laudicina (Lega) fordert die Aussetzung der von Stadtrat Ivano Marchiol geplanten Verkehrsverbesserungen; einer von Antonio Pittioni (Fratelli d'Italia) zur Umsetzung des „Daspo urbano“ (städtische Verbannungsanordnung). Auf der Tagesordnung stehen außerdem eine Anfrage von Gianni Croatto (Fratelli d'Italia) zum Largo del Pecile und eine Anfrage von Loris Michelini (Identità Civica) zur Organisation des letzten Abendessens in Weiß.
İl Friuli