Hamann-Kritik an Nagelsmann: „Wenn es bei WM etwas werden soll, muss sich Deutschland um Klassen steigern”
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Ohne Frage: Dietmar Hamann gehört in Deutschland zu den polarisierendsten Fußballexperten. Der 52-Jährige legt immer wieder den Finger in die Wunde, schlägt sich mit seiner Kritik durch die ganze Fußballlandschaft in Deutschland.
Am 20. Mai wird er gemeinsam mit dem Journalisten Oliver Fritsch ein Buch mit dem Namen „Der Spielverderber – 45 ungeschminkte Wahrheiten von Deutschlands ehrlichstem Fußballexperten“ veröffentlichen.
Neben Anekdoten aus seiner Profizeit geht der einstige Mittelfeldspieler unter anderem mehrfach auf seinen Ex-Klub Bayern München ein. Der deutsche Bundestrainer Julian Nagelsmann muss sich ebenfalls Kritik anhören lassen, wie aus einem Vorab-Auszug bei „Bild” ersichtlich wird.
Zwar findet Hamann zunächst anerkennende Worte für Nagelsmann. Dieser sei der „charismatischste und talentierteste aus der Trainerschule, die in Deutschland viele Jahre angesagt war“, so der 52-Jährige. „Aber das ganz große Versprechen, dass er seine Mannschaften dauerhaft auf eine neues Niveau bringt, hat auch er noch nicht erfüllt. Man weiß noch nicht, wie gut der Trainer Nagelsmann ist.”
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Mit Blick auf die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hat der 52-Jährige klare Erwartungen: „Ich hatte nicht immer das Gefühl, dass eine Einheit auf dem Platz stand. Wenn es etwas werden soll im Sommer 2026, muss sich Deutschland um Klassen steigern.“
Etwa durch eine klare Stammelf. „Manches war Verletzungen geschuldet, aber er neigt auch dazu, zu viel zu rotieren. Er sagt, dass er die Formation und Taktik nach dem Gegner ausrichte", sagt Hamann und wünscht sich, dass sich wieder mehr auf die eigenen Stärken konzentriert wird:
„Erstens sollten sich die Gegner an Deutschland orientieren, nicht umgekehrt. Zweitens darf und soll sich ein Trainer zwar in gewissem Rahmen ausprobieren, aber irgendwann braucht eine Mannschaft Konstanz. Das ist wichtig für Zusammenspiel und Zusammenhalt.“
Uli Hoeneß hat letztens ganz ähnlich argumentiert. Sollte das DFB-Team aber die Vorrunde als Erster beenden, sei „sie für den Rest gerüstet“, glaubt Hamann. „Wenn Deutschland erstmal in Fahrt ist, geht was. So war das in der guten alten Zeit der Turniermannschaft. Vielleicht hilft es, die Vergangenheit zu beschwören.“
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FOCUS
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