Die 8 neuen Regeln bei der Fußball-WM 2026
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Die Fans müssen sich bei der Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA an neue Regeln gewöhnen. Es gibt schärfere Sanktionen für Spieler, zudem soll mit mehreren Innovationen der Spielfluss verbessert werden. Ein Überblick.
Die Spieler müssen sich bei einer Auswechslung beeilen: Spätestens zehn Sekunden, nachdem der Wechsel vom Vierten Offiziellen angezeigt wurde, müssen sie das Feld verlassen haben – wo, ist dabei egal. Sollte dies nicht klappen, müssen sie trotzdem runter.
Der eingewechselte Spieler muss dann aber mindestens eine Minute bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, bis er aufs Feld darf. Es kann dadurch länger dauern, bis die Mannschaft wieder vollzählig ist.
Damit Torhüter nicht zu lange den Ball in der Hand halten und somit das Spiel verzögern, wurde bereits vergangenes Jahr ein Countdown durch den Schiedsrichter eingeführt. Dies wird bei der Weltmeisterschaft ausgeweitet. Auch bei Einwürfen oder Abstößen kann der Unparteiische fünf Sekunden per Hand runterzählen. Wenn das Spiel bis Ablauf des Countdowns nicht fortgesetzt wurde, geht der Ballbesitz ans gegnerische Team.
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Für den Start des Countdowns ist es nicht nötig, dass der Spieler den Ball schon in den Händen oder am Fuß hat. Der Schiedsrichter kann die Zeit auch schon dann herunterzählen, wenn der Spieler beim Holen des Balls langsam macht, den Einwurf am falschen Ort ausführen will oder den Ball für den Abstoß falsch hinlegt.
Wenn ein Spieler auf dem Feld wegen einer Verletzung behandelt wird oder das Spiel deswegen unterbrochen wird, muss der Spieler das Feld verlassen. Dort muss er eine Minute warten, bevor er wieder zurückkehren darf.
Doch es gibt auch Ausnahmen von dieser Regel: Das gilt zum einen bei Verletzungen des Torwarts sowie nach Kollisionen innerhalb des eigenen Teams (egal, ob mit dem Keeper oder unter Feldspielern). Zum anderen darf der Spieler bei schweren Verletzungen, wie etwa am Kopf, oder nach einem kartenwürdigen Foul, sofort weiterspielen. Eine Sonderregelung greift zudem beim Elfmeter: Ist der behandelte Spieler als Schütze vorgesehen, darf er auch dann direkt auf dem Platz bleiben, wenn das Foul ungeahndet blieb.
Spieler, die in einer Konfrontation mit dem Gegner ihre Hand vor den Mund halten, können bei der WM mit der Roten Karte bestraft werden. Damit soll diskriminierendes Verhalten verhindert werden. Indem sie den Mund verdecken, wollen Spieler häufig verschleiern, dass erkannt werden kann, was sie sagen.
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Spieler, die den Platz aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung verlassen, können die Rote Karte sehen. Dies gilt auch für Offizielle, die Spieler auffordern, dies zu tun. Wenn ein Team so einen Spielabbruch verursacht, wird die Partie grundsätzlich für den Gegner gewertet.
Durch die Ausweitung des Teilnehmerfelds von 32 auf 48 Teams wird auch eine weitere K.-o.-Runde mit 32 Mannschaften dazukommen. Dadurch würde sich auch die Chance erhöhen, nach der zweiten Gelben Karte zu fehlen.
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Deshalb entschärft die Fifa die bisherige Regel: Verwarnungen werden nicht nur wie bislang üblich nach den Viertelfinals, sondern erstmals bereits nach den drei Gruppenspielen gestrichen.
Der Video-Assistent darf nun drei weitere Situationen überprüfen und bei Fehlern des Schiedsrichters eingreifen:
- Bei einer zweiten Gelben Karte, die zu Gelb-Rot für einen Spieler führt.
- Bei einer Spielerverwechslung, die zu Rot oder Gelb für einen falschen Spieler führt.
- Bei unkorrekt gegebenen Ecken, sollte der Check sofort und ohne Verzögerung durchgeführt werden.
Dass die Spieler sich bei hohen Temperaturen an der Seitenlinie erfrischen dürfen, ist nicht neu. Bei der WM wird es nun aber wetterunabhängig in jedem Spiel zwei festgelegte Trinkpausen geben. Die Schiedsrichter werden das Spiel ungefähr nach 22 und 67 Minuten für jeweils drei Minuten unterbrechen.
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