Zehntausende Bewerbungen: Auf dieser griechischen Insel kann man gratis wohnen – unter einer Bedingung
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Eine Organisation auf der kleinen griechischen Insel Syros sucht Freiwillige, die dort kostenlos wohnen möchten – allerdings müssen sie sich um Katzen kümmern. Ab September kann man sich bewerben.
Auf der kleinen griechischen Insel Syros gratis wohnen und im Dienst der Katzen arbeiten: Eine gemeinnützige Organisation vermittelt Freiwillige nach Syros, die sich um die Straßenkatzen kümmern. Im September öffnet „Syros Cats” die Bewerbungsrunde für das Jahr 2027, der Andrang ist jedes Jahr groß, Zehntausende Bewerbungen kaufen ein. Freiwlllige unter 25 Jahren sind ausgeschlossen, man muss mindestens einen Monat bleiben.
Die Freiwilligen arbeiten 25 Stunden pro Woche, verteilt auf fünf Tage, und übernehmen neben dem Kontakt mit den Tieren vor allem praktische und hygienisch anspruchsvolle Aufgaben wie die Wundversorgung und die Reinigung der Katzentoiletten. Dabei muss jede Katze sorgfältig getrennt versorgt werden, um Infektionen zu vermeiden. Als Gegenleistung erhalten die Freiwilligen ein Zimmer in einer WG, Frühstück und die Übernahme der Nebenkosten.
Auf der Homepage heißt es: „Wir bieten Bed & Breakfast und Nebenkosten im Austausch für etwa fünf Stunden Arbeit am Tag an fünf Tagen pro Woche. Wir nehmen gerne Katzenliebhaber auf, solange sie bereit sind, sich die Hände schmutzig zu machen, zuverlässig, selbstständig sind und pünktlich erscheinen können.”
Auf der Insel gibt es laut „Syros Cats” schätzungsweise 3000 streunende Katzen. Sie leben in der Nähe von Müllcontainern, auf freien Landstücken, in verlassenen Häusern und überall dort, wo es eine Chance auf Nahrung geben könnte. Viele von ihnen sind in schlechtem Zustand, von Parasiten befallen und hungrig. Es fehlt an ausgebildetem Personal, funktionierenden Tierheimen und Kontrollstrukturen, um die Mittel überhaupt einzusetzen.
In Griechenland Katzen versorgen, in Italien Höhenluft schnuppern: Auch Italien bietet Freiwilligen gratis Unterkunft. Wer mag, kann Zeit in den Bergen verbringen, unentgeltlich, aber im Dienste der Wissenschaft. Mit diesem Profil sucht das Forschungszentrum Eurac Research Menschen für eine neue Studie, berichtet die italienische Tageszeitung „La Repubblica”. Im Rahmen des Projekts sollen die Teilnehmer mehrere Wochen auf 2000 bis 2500 Metern Höhe leben.
Ziel ist es, die Auswirkungen eines längeren Aufenthalts in mittleren Höhenlagen auf die Gesundheit systematisch zu untersuchen. Das Experiment soll im Rifugio Nino Corsi, auch Zufallshütte genannt, im Herzen des Stilfserjoch-Nationalparks in Südtirol durchgeführt werden. Bisherige Forschung konzentrierte sich vor allem auf extreme Höhenlagen.
FOCUS
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