Beliebter Traumstrand in Griechenland bleibt bis Oktober 2026 tabu für Besucher
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In diesem Sommer müssen Griechenland-Urlauber auf eines der beliebtesten Selfie-Motive verzichten. Dem legendären Navagio-Strand darf man sich nicht einmal nähern.
Der legendäre Navagio-Strand auf der griechischen Insel Zakynthos bleibt bis mindestens zum 31. Oktober 2026 gesperrt. Urlauber dürfen den Strand weder betreten noch in der Bucht schwimmen, wie die „Griechenland Zeitung” berichtet.
Auch Boote müssen Abstand halten, sie dürfen der Küste nicht näher als 50 Meter kommen. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit Verwaltungsstrafen rechnen. Damit ist das weltberühmte Schiffswrack "Panagiotis", ein rostiges Frachtschiff, das seit den 1980er Jahren am Strand liegt, nur noch aus der Ferne zu bewundern.
Die Einschränkungen dienen dem Schutz der Besucher vor möglichen Gefahren durch Felsabbrüche. Verstöße gegen die Vorschriften sollen laut „Griechenland Zeitung” geahndet werden. „Die Sicherheit von Anwohnern und Besuchern hat oberste Priorität. Die Entscheidung wurde unter Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Daten getroffen, sowie angesichts des hohen Verkehrsaufkommens in der Region während der Touristensaison“, erklärte der griechische Tourismusminister Vassilis Kikilias im griechischen TV-Sender Skai.
- 1980 strandete dort das Schmugglerschiff „Panagiotis“ – daher wird der Ort auch oft Shipwreck Beach genannt.
- Die Bucht ist von rund 200 Meter hohen Kalksteinfelsen umgeben.
- Der Strand ist nur per Boot erreichbar und liegt an der Nordwestküste von Zakynthos, etwa 30 km von Zakynthos-Stadt entfernt.
Ganz Griechenland ächzt unter steigenden Besucherzahlen. Nach Angaben der griechischen Zentralbank kamen im Jahr 2025 fast 38 Millionen Touristen nach Griechenland – so viele wie noch nie zuvor. Besonders Inseln wie Santorini oder Mykonos gelten in der Hochsaison vielerorts als überfüllt. Bewohner klagen seit Jahren über Verkehrschaos, Wassermangel, steigende Mieten und eine überlastete Infrastruktur.
FOCUS



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